Bandhistory


Bereits 1974 gründeten Gitarrist Klaus Schubert und Bassist Michael Ausserhofer eine Band namens TARGET, mit der sie ihren Vorbildern DEEP PURPLE und URIAH HEEP Tribut zollten. Es vergingen allerdings noch einige Jahre, bis sich mit Franz Heumader (drums), Freddy Gigele (vocals) und Nik P. Opperer (keyboard) geeignete Mitstreiter fanden.


Beim AUSTRIA ROCK FESTIVAL in Pinkafeld lernte die Band 1980 ihren musikalischen Mentor und Freund Gotthard Rieger kennen, der zur damaligen Zeit als DJ bei Ö3 arbeitete und das enorme Potential der Band erkannte. Durch ihn begann auch der kometenhafte Aufstieg der Gruppe.

Nach Veröffentlichung des in St. Pölten mitgeschnittenen Live-Albums "Heavy Metal Party" (1982) und der Singleauskoppelung "Good Morning Sir" eroberten NO BROS erstmals die Charts. Noch im selben Jahr schickte Manager Rieger die Jungs ins renommierte Dieter Dirks Studio nach Köln, um an einem Nachfolgealbum zu basteln. Heraus kam dabei das legendäre "Ready For The Action" Album, welches mit Klassikern wie "Hey You", "We Are Stronger", dem genialen Titeltrack oder der Jahrhundert- ballade "Be My Friend" die Tore nach Europa weit öffnete.


Durch den riesigen Erfolg tourten NO BROS mit MOTÖRHEAD, SAXON, URIAH HEEP oder TEN YEARS AFTER quer durch den europäischen Kontinent und erspielten sich im Sturmlauf eine Fangemeinde, von der hierzulande eine jede Rockband nur zu träumen wagte. Doch das permanente Touren hinterließ auch seine Spuren: Nach einigen Streitereien verließ Franz Heumader die Band und wurde durch Harry Gschösser ersetzt.


In dieser Neubesetzung veröffentlichte die Band 1983 ihr drittes Album "Our Own Way". Ein gutes Album, das trotz der Singleauskoppelungen "Friends Will Keep Together" (Anm.: zur damaligen Zeit wohl ironisch gemeint) und "Princess Of My Town" unter den Erwartungen blieb. Nach weiteren Reibereien verließen auch Manager Gotthard Rieger sowie die Bandmitglieder Michael Ausserhofer und Freddy Gigele die Band. Harry Gschösser zog es vor, nach Amerika zu emigrieren und fand in der damaligen Band RAXER X seinen Platz.


Mit erneuter Umbesetzung versuchten Klaus Schubert und Nik Opperer noch an alte Erfolge anzuknüpfen und nahmen mit dem schottischen Sänger Joe Francis Hamilton das vierte Album "Cavalry Of Evil" auf. Trotz einer technisch starken LP und den Singles "Lady Of The Tower" und "So Hard To See" war der Zusammenbruch unaufhaltsam und so beschlossen die beiden verbliebenen Ur-Mitglieder, die Ära NO BROS zu beenden. Zum Abschied wurde 1986 ein letztes Konzert veranstaltet, für das man den ehemaligen U8-Sänger Lem Enzinger engagiert hatte (kurze Zeit später wurde mit ihm die Metalband SCHUBERT gegründet).

Da in den kommenden Jahren mit "Nothing But Crumbs" (1993), "Rough And Rare" (1996) und "The Greatest And The Rarest" (2001) weitere Sampler mit teilweise unveröffentlichten Demo- u. Live Material auf den Markt kamen, war es nicht verwunderlich, das nach fast 20 jähriger Abstinenz immer wieder Schreie nach der Band laut wurden, die in Form von ersten Live-Gigs 2005 (Wiener Rockhaus und Donauinselfest) erhört wurden.
Die Konzerte entwickelten sich zum absoluten Renner und nachdem die Originalbesetzung (mit Ausnahme von Freddy Gigele, der wurde durch Lem Enzinger ersetzt) beisammen war, spielte man 2006 ein Mini-Album mit dem Namen "Mighty And More" ein. Damit bewiesen NO BROS abermals, dass sie nicht zum alten Eisen gehörten. Es war daher nur eine Frage der Zeit, ein weiteres Album aufzunehmen, welches ein Jahr später auf den Markt kam.
"Hungry For The Good Times" hieß das erfrischende Werk und untermauerte abermals, das NO BROS zu den besten Hardrockbands in Europa zählten. Ein Rockalbum der Extraklasse, das ihre bisherigen Releases sogar noch in den Schatten stellte! Noch im selben Jahr veröffentlichte die Band eine Sampler-CD namens "The Party So Far", die es allerdings nur als "Fanclub-Edition" über die bandinterne Homepage oder den neueingerichteten Fanclub zu erwerben gab. Darauf enthalten waren Remixes und Klassiker aus den Jahren 1981 - 2006, als Bonustracks waren Songs aus älteren Nebenprojekten wie POOR BOY, U8 oder SCHUBERT zu hören.


Während die Band im Oktober 2007 nur vereinzelte Konzerte spielte und einige Bandmitglieder vermehrt an Soloprojekten arbeiteten, verließ Nik P. Opperer im April 2008 die Band aus beruflichen Gründen.
Mit TITTY TWISTER BAND/ALPENDOLLAR-Keyboarder Andi Brunner fand man jedoch schnell einen hochwertigen Ersatz, der auch bei den Fans gut ankam und bei den Live-Gigs zu überzeugen wusste.
Nachdem die Band im Jahre 2009 wieder einmal für längere Zeit auf Eis gelegt wurde, schmiss Frontmann Lem Enzinger im Februar 2010 das Handtuch. Ein letzte Kostprobe seines Könnens gab es im darauf folgenden Monat auf der zweiten "The Party So Far (Rare Cuts)"-CD, auf der sich neben etlichen Raritäten auch der letzte Demosong "Cross The Line" der Gruppe befindet.


Im Jahr 2011 gab die Band bekannt, dass das erfolgreiche Kapitel NO BROS mit einem Abschiedsalbum beendet werden soll. Laut der Homepage ihres Fanclubs soll das Album im Jahre 2014 erscheinen...





Mehr Infos unter
www.nobros.com





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